Frosch Reini hält ein Schild hoch, auf dem steht: Kalk im WasserKalk im Wasser

„Kalk im Wasser“ – im Grunde genommen ist dies so nicht richtig, da Kalk (Calcit, Kalkspat) ein Mineral, also ein Feststoff ist. Im Wasser ist dieser jedoch trotzdem enthalten – und zwar aufgelöst in seine Bestandteile Calcium und (Hydrogen-)Carbonat. Da zur Lösung von Kalk immer Kohlensäure notwendig ist, kann also im Wasser auch nur soviel Kalk gelöst werden, wie Kohlensäure vorhanden ist.

Die Experten nennen dies das „Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht“. Das Gleichgewicht gerät aus den Fugen, wenn dem Wasser Kohlensäure entzogen wird – zum Beispiel durch Erhitzen – und erst jetzt können sich Calcium und (Hydrogen-)Carbonat zu festem Kalk verbinden. 

Übrigens...

hängt der Anteil an gelöstem Kalk im wesentlichen von der Wasserherkunft ab. Vor allem Grundwasser hat manchmal sehr hohe solcher Anteile, z.B. wenn im Untergrund durch kalkhaltige Gesteinsschichten strömt. Dabei löst es natürlich nicht nur Kalk, sondern auch eine Reihe anderer Minerale. Hauptsächlich sind dies Calcium- und Magnesiumverbindungen, wie Magnesit (Bitterspat), Anhydrit (Gips) oder Epsomit (Bittersalz).

Wasserhärte

Als Wasserhärte bezeichnet man die Konzentration aller Kationen der Erdalkalimetalle (hauptsächlich Calcium und Magnesium). Die Wasserhärte beschreibt also auch den Mineralienanteil im Wasser und wird dabei entweder in °dH (Grad deutscher Härte) oder im mmol/l (Millimol pro Liter) angegeben. Je mehr Mineralien also in einem Wasser vorhanden sind, umso "härter" ist das Wasser.  

Gutes Calcium, böser Kalk !?

Einerseits...

ist Calcium einer der Grundbausteine gesunder Knochen und Zähne und unentbehrlich für die Blutgerinnung. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für Muskeln und Nerven. Es beugt dabei Müdigkeit und sogar Herzinfarkten vor.
Hartes Wasser ist also ein Jungbrunnen für die Gesundheit und schmeckt "am intensivsten" – so dass sich problemlos allein durch Wassertrinken ein großer Teil des täglichen Mineralienbedarfs decken lässt. 

 

Anderseits...

kann hartes Wasser im Haushalt schnell zum Ärgernis werden, etwa dann, wenn sich die Mineralien als schwer lösliche Verbindungen (z.B. Kesselstein) an Heizstäben festsetzen oder als Makel auf polierten Oberflächen verbleiben. Technische Geräte müssen regelmäßig gepflegt werden, um übermäßigem Verschleiß vorzubeugen.

 

Frosch Reini hält einen großen Wassertropfen in der Hand

Reini's Anti-Kalk-TIPPS:

 

Dosierungsempfehlungen auf der Wassermittelverpackung einhalten


Technische Geräte für die vorhandene Wasserhärte einstellen 


Bügeleisen mit abgekochtem Wasser füllen


Armaturen nach der Benutzung abwischen


Teewasser einige Minuten länger kochen lassen


"Kalkablagerungen" lassen sich mit Zitronensäure oder Essigwasser entfernen


 

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