Grundbaustein und Ursprung allen Lebens.
Die Erdoberfläche ist zu etwa 70 % mit Wasser bedeckt,
und nicht einmal 1 % der Wasserreserven der Erde
können wir als Trinkwasser nutzen. Der überwiegende
Teil ist Salzwasser. Eine große Verantwortung für eine
natürliche Ressource und ihren Kreislauf.
Wer denkt schon darüber nach, welchen Aufwand es bedarf, bis das kühle Nass aus unseren Wasserhähnen sprudeln. Obwohl in unserer Region die überwiegende Zahl der Haushalte aus unserem Leitungsnetz mit Trinkwasser in hygienisch einwandfreier, kontrollierter Qualität und bestimmungsgemäßem Druck frei Haus beliefert werden, gibt es noch Haushalte in denen dies nicht selbstverständlich ist.
Die Belastung unserer Umwelt schlägt sich auch in der Qualität unseres Trinkwassers nieder. Zunehmend wird es unumgänglicher, das geförderte Wasser einer speziellen Aufbereitung zu unterzeihen, die für den Einzelnen nur mit einem unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich wäre.
Woher kommt unser Wasser?
In den neuen Bundesländern wird die Versorgung mit Trinkwasser über die Förderung von Grundwasser, Quellwasser, Flusswasser, aus Seen und Talsperren oder aus dem sogenannten Uferfiltrat, dass ist Trinkwasser, welches im Uferbereich von Oberflächengewässern durch Brunnen gewonnen wird, geregelt.
Das Versorgungsgebiet Eilenburg - Wurzen nutzt zu einem großen Teil Uferfiltrat und Grund- und Schichtenwasser. Ergänzt werden die vorhandenen Reserven durch die Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz mit Einspeisungen aus den Wasserwerken Torgau-Ost und Mockritz.
Das geförderte bez. gewonnene Wasser wird als Trinkwasser aufbereitet und über Leitungssysteme zum Verbraucher gebracht. Dabei unterliegt das Trinkwasser gesetzlichen Vorschriften nach der Trinkwasserverordnung, sowohl hygienischen als auch chemisch-bakteriologischen, die in jedem Fall ständig geprüft und eingehalten werden.
Im Versorgungsgebiet haben wir einen pH-Wert von durchschnittlich 7,33 im Jahr 1997 aus der Eigengewinnung, die Einspeisung Fernwasser weist einen pH-Wert von 7,77 auf.
Wichtig für den Einsatz von Wasser in der Kaffeemaschine oder in der Waschmaschine sind die Härtestufen.
Härtestufe
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Bad Düben
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2
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Wedelwitz
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3
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Wurzen 2
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2
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Wurzen 3
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4
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Beucha
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4
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Brandis
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4
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Kühren
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2
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Nitzschka
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4
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Die Aufgabe der Wasserversorgung liegt im Ressort der Gemeinden. Nach dem Sächsischen Gesetz über kommunale Zusammenarbeit können sich mehrere Aufgabenträger zu einem Zweckverband zusammenschließen und diesen die Aufgabe der Trinkwasserversorgung übertragen. Größere Verbrauchsstrukturen können zu erheblichen Einsparungen führen. Für den Verbraucher wird es kostengünstiger, wenn die Aufgaben in einer Hand liegen und richtig koordiniert werden können.
Der Versorgungsverband Eilenburg - Wurzen
Er arbeitet u. a. auf den gesetzlichen Grundlagen der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen vom 21.04.1993, des Sächsischen Gesetzes über kommunale Zusammenarbeit vom 19.08.1993, des Sächsischen Wassergesetzes vom 03.02.1993 und des Gesetzes über kommunale Eigenbetriebe im Freistaat Sachsen vom 19.04.1994 sowie der darauf basierenden Verbandssatzung.
Seine Organe sind die Verbandsversammlung, die durch die Bürgermeister der vertretenen Gemeinden gebildet wird, der Verwaltungsrat, als beschlussfassendes Organ und der Verbandsvorsitzende, Verbandsmitglieder sind die Gemeinden. Mit der Präsenz der Bürgermeister wird darauf hingewirkt, dass die Interessen der einzelnen Gemeinden und damit ihrer Bürger und Anschlussberechtigten wahrgenommen werden.
Der Versorgungsverband übernahm zum 01.01.1994 die Aufgaben der Wasserversorgung als Körperschaft öffentlichen Rechts als Nachfolge der WAB Leipzig GmbH für die ehemaligen Kreisgebiete Eilenburg und Wurzen, das ist ein Versorgungsgebiet von ca. 600 km².
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